Craps Regeln kompakt

Eine Einführung in die Regeln für das beliebte Tischspiel Craps

Craps ist ein klassisches Würfelspiel, bei dem keine Würfelbecher verwendet werden. Die Würfel („African Dominoes“) werden an die Wand geworfen. African Dominoes sind „scharfe“ Würfel mit Kanten und Ecken. Die Augenzahlen werden in vollen weißen Punkten dargestellt, sie sind aus farbigem Acryl und transparent. Das Spiel ist spätestens seit dem Robert Redford Film „Ein unmoralisches Angebot“ auch in Deutschland bekannt.

Craps Regeln kompakt erklärt

Craps bedeutet „Krabbe“ (Crab). Dies war im 16. Jahrhundert eine übliche Bezeichnung für das Würfeln einer Einerdublette. Craps (auch bekannt unter Seven Eleven und Craps-Shooting) ist eine simple Variante des altenglischen Spiels „Hazard“ aus dem Jahre 1813.

In einigen Staaten von Amerika war das Würfelspiel grundsätzlich verboten. Craps wurde so auf eine legale Art von Kartenspiel übertragen: Card Craps. Bei diesem verwandten Kartenspiel werden statt des Würfelns zwei Karten aufgedeckt. Gespielt wird mit 48 oder 72 Karten. Mit kleinen Erweiterungen gelten die gleichen Spielregeln wie beim Würfeln.

Die Grundregeln von Craps: Ein Spieler heißt bei Craps „Shooter“ und setzt einen beliebigen Betrag („Banco“). Die anderen Spieler, die „Faders“, bieten ihrerseits einen Betrag. Der Shooter wirft nun die beiden Würfel und das Spiel beginnt.

Würfelt der Shooter im ersten Durchgang einen „Natural“ (Augensumme 7 oder 11) hat er sofort gewonnen. Würfelt er einen „Crap“ (Summe der Augen 2, 3, oder 12) hat er sofort verloren. Bei einem Wurf der Augensumme 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 hat der Shooter einen „Point“ geworfen und darf ein weiteres Mal würfeln.

Vom zweiten Wurf an gilt für den Shooter „Sieben aus dem Spiel“ (würfelt er die Augensumme 7 hat er sofort verloren); wirft er die Augensumme des ersten Durchgangs, also seinen Point, gewinnt er und würfelt er irgendeine andere Augensumme, darf er noch mal würfeln.

Verliert der Shooter durch das Würfeln einer Sieben, ist er verpflichtet, die Würfel an den Nachbarn zu seiner Rechten weiter zu geben – gewinnt er, so kann er als Shooter weiterspielen und erhält aber keine Gewinne aus der Bank. Hat der Shooter im ersten Game einen Crap gewürfelt und somit verloren, darf er nach Wunsch die Würfel behalten und wieder ein Banco einlegen, er kann aber auch die Würfel an den Spieler zu seiner Rechten geben.

Die Faders sind gegenüber dem Shooter grundsätzlich im Vorteil. Setzen die Faders in der Gesamtsumme weniger als des Shooters Banco, so kann die Differenz vom Shooter genommen werden.

Setzen die Faders einen Betrag der über der augenblicklichen Spielsumme liegt, kann der Shooter das Banco um die Differenz erhöhen um so das Niveau auf voller Höhe zu halten. Möchte der Shooter dies nicht, gilt beim ersten Wurf des Shooters der Einsatz des Spielers, der die Würfel abgegeben hat und folglich die Einsätze der zur Rechten sitzenden des Shooters bis zur Erreichung des Bancos. Hat der Shooter im ersten Spiel die Würfel abgegeben oder das Spiel gewonnen, gilt der Einsatz des Spielers, der im Spiel davor den höchsten Einsatz eingebracht hat – folgend wiederum von den Einsätzen der Spieler (beginnend rechts vom Shooter) bis zur Komplettierung der Banksumme. Legt der Shooter eine neue Bank, weil er durch einen Crap verloren hat, gelten wieder zuerst der höchste Spielereinsatz und sodann wieder die Spielereinsätze (angefangen rechts vom Shooter) bis zur Erreichung des Gesamtbankbetrages.

Nebenwetten sind in diesem Spiel unter Spielern üblich. So vereinbaren sie in diesen „Side bets“ zum Beispiel das eine bestimmte Augenzahl beim Würfeln fällt oder vor einer Sieben gewürfelt wird usw. Im Casino vereinbart man diese Side bets mit dem Haus (also „The House“, dem Casino).

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Logischerweise würfeln die Spieler von Craps im Casinospiel gegen das Haus und nicht gegeneinander. Der Shooter darf hier solange würfeln, bis er seinen Pointwurf verliert und braucht die Einsätze der anderen Spieler keinefalls halten. Der Shooter muss auch nicht auf den Gewinn des Shooters (also auf „Pass“) wetten. Die Wette auf „Pass“ bedeutet, dass der Shooter entweder mit dem ersten Wurf einen Natural trifft („Come out roll“) oder einen Point wirft, den er erneut würfelt.

Wettet der Spieler auf „Don´t pass“ gewinnt er, sollte der Shooter im ersten Durchgang zum Beispiel einen Crap 2 oder 3 würfeln, oder wenn er einen Point macht und eine Sieben würfelt, bevor er einen weiteren Point macht. Wenn mit Pass gewonnen wird, verliert die Wette auf Don´t pass. Unentschieden („Stand off“) endet ein Spiel, wenn der Shooter im Erstwurf einen Crap 2 würfelt.

Es gibt noch weitere Wetten, wie zum Beispiel „Odd bets“ (Zusatzwette ohne Hausvorteil), „Odds on don´t pass“ (Zusatzwette auf Don´t pass mit folgendem Wurf eines Points des Shooters), „Come“ und „Don´t come“ (ähnlich Pass und Don´t pass) oder auch „One roll bets“ oder „Proposition bets“ (Wette auf eine konkrete Augenzahl im nächsten Wurf) und andere. Da in jedem Casino andere Auszahlungsquoten und Regeln herrschen, sollte man sich vorher gut informieren.

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