Pai Gow Regeln kompakt

Eine Einführung in die Regeln für das beliebte Tischspiel Pai Gow

Das ursprüngliche (chinesische) Glücksspiel „Pai Gow“ wird nicht nur in seiner Heimat Macao, sondern auch in Amerika und Australien gespielt. Traditionell wird Pai Gow (deutsch etwa: „Mache neun Punkte“) mit Domino-Steinen gespielt. Die Grundregeln wurden auf die Variante „Pai Gow Poker“ – also auf Kartenspielregeln – übertragen und erfreut sich zunehmender Beliebtheit in den Casinos in Las Vegas und Atlantic City.

Pai Gow Regeln kompakt erklärt

Dieser Anklang an Pai Gow erklärt natürlich auch die immer größer werdende Fangemeinde der Online-Casino-Gamer. Inzwischen bieten viele Online-Casinos Pai Gow an. Im Grunde genommen ist diese Poker-Variante recht einfach: Sie vereint essentiell das klassische (Poker-) Kartenspiel mit der asiatischen Legevariation. Es fällt lediglich das Festlegen der Spielerreihenfolge weg – dieses „Auswürfeln“ verbleibt, weil man beim Online-Pai-Gow gegen den Computer spielt.

Pai Gow Casinos
Rang
Anbieter
Max.
Bonus
Mobile
Apps
Bewertung
Direkt zu den Apps:

Pai Gow wird mit dem Standard-Kartenspiel zu 52 Blatt gespielt. Die Karten werden zu Beginn jeder neuen Runde gemischt. Vorerst erhalten Spieler und Geber (Dealer) jeweils sieben Karten. Nun muss der Spieler mit diesen Karten die optimale Zwei-Karten- und Fünf-Karten-Hand bilden. Das Fünf-Karten-Blatt (High Hand oder höheres Blatt) muss mehr zählen als das Zwei-Karten-Blatt (Low Hand oder kleineres Blatt). Wie beim Standard-Poker ist die beste Zwei-Karten-Hand „Ass/Ass“, gefolgt von weiteren Paaren in absteigender Ordnung und High Cards. Mit zwei Karten ist weder ein Straight, noch ein Flush möglich. Die Zusammensetzungen der dienlichsten High Hand entspricht denen beim traditionellen Poker (Ausnahme: „Wheel“): Die Folge Ass, Zwei, Drei, Vier und Fünf ist ein „Ace High Straight“ und kann nur von einem „Ace King Straight“ oder einem „Flush“ oder „Full House“ geschlagen werden.

Die Fünf-Karten-Hand muss immer die Zwei-Karten-Hand schlagen. Wenn zum Beispiel Pik Ass, Kreuz Ass, Karo Fünf, Pik Sechs, Kreuz König, Herz Bube und Herz Zehn auf der Hinterhand – Back Hand – vorhanden sind, dürfen die beiden Asse nicht als Vorhand – Front Hand – benutzt werden. Aus dem Rest ließe sich keine Kombination mehr bilden! Schlauer wäre es bestenfalls König und Bube als Vorhand und Ass, Ass, Zehn, Sechs und Fünf als Hinterhand zu nehmen. Denkbar ist auch die Kombination aus einem Ass und dem Buben (Front Hand) und das zweite Ass mit dem König, der Zehn, der Fünf und der Sechs als Back Hand zu verwenden. Besser noch: König und Bube als Front Hand und Ass, Ass, Zehn, Sechs und Fünf als Back Hand zunutze machen.

Einen Joker gibt es in dieser Poker-Variante ebenfalls. Der Joker ist die „Wild Card“ und kann nur dazu benutzt werden, um Straights, Flushes und Straight Flushes zu komplettieren. Der Joker wird in Straights oder Straight Flushes benutzt, um den Wert und die Farbe jener Karte, die benötigt wird, zu erhalten und um das Blatt zu ergänzen. Wird der Joker in einem Flush benutzt, bekommt er den höchsten Wert der Farbe, die fehlt. Nutzt man ihn allein, wird er zum Ass. Paare kann mit dem Joker nicht bilden, es sei denn, er wird zur Bildung von Paaren mit einem Ass bzw. einer Hand von Three of a Kind, Four of a Kind, oder Five of a Kind verwendet.

Ziel des Spiels ist es, gegen die beiden Hands des Dealers zu gewinnen, also höhere Blätter zu bilden. Sind die beiden Hands des Gamers niedriger als die des Gebers, gewinnt das Haus den gesamten Einsatz. Sind beide Gamer-Hands höher, streicht natürlich auch dieser die Gesamteinsätze ein.

Unentschieden endet jedes Spiel, wenn ein Blatt gleich hoch mit dem des Dealers ist. Mit einem „Push“ endet jedes Spiel, in dem der Gamer mit einem Blatt gewinnt und mit einem anderen verliert – die Einsätze bleiben auf dem Tisch.

Wir hoffen dieser Artikel hat geholfen. Wenn ja, dann freuen wir uns über ein „Like“ oder ein „+1″