Roulette Regeln kompakt

Eine Einführung in die Regeln für das beliebte Tischspiel Roulette

ie Begriffe, die im klassischen Casino-Spiel Roulette verwendet werden, stammen nahezu alle aus dem Französischen. Der Begriff „Roulette“ selbst bedeutet soviel wie Rolle, Laufrädchen und beim Gewinnspiel leitet er sich von dem Drehteller ab, auf dem die Zahlen von 0 bis 36 ringförmig angeordnet sind. Rote und schwarze Farbe wechseln ab, ebenso liegt neben einer geraden meist eine ungerade Zahl und ebenso eine niedrige neben einer höheren. Unter den Zahlenbezeichnungen befinden sich kleine Auffangkästchen, in denen am Ende der auslaufenden Drehung des Tellers die vom Croupier angestoßene Kugel liegen bleiben kann. Somit ist Roulette ein reines Glücksspiel, denn die Wahrscheinlichkeit, dass die Kugel bei einer Zahl liegen bleibt, ist für alle Zahlen gleich groß und Manipulationen sind kaum möglich.

Roulette Regeln kompakt erklärt

Die Spieler kaufen vor Spielbeginn sogenannte Jetons, die bei einem möglichen Gewinn wieder in Geld zurückgetauscht werden können. Diese Jetons setzen die Spieler auf dem Spielfeld sozusagen als Wette und stellen sich dabei vor, auf welchem Feld die Kugel liegen bleiben wird. Das Setzfeld oder Tableau beim Roulette breitet sich auf einem Tisch aus, an dem die Spieler sitzen. Es hat einen grünen Untergrund und mehrere Feldbezeichnungen die man kennen muss, bevor man seine Jetons darauf platziert.
Die Wetteinsätze in Form von Jetons können auf 13 verschiedene Setzarten erfolgen. Diese entsprechen den Bezeichnungen auf dem Setzfeld.

  • Beim „Plein“ wird auf eine Zahl gesetzt, was einen 35-fachen Gewinnfaktor zur Folge hätte. Die Trefferquote beträgt statistisch ca. 2,7% und die Wahl der Zahlen ist ganz frei.
  •  „Cheval“ meint 2 Zahlen, die auf dem Spielfeld nebeneinander liegen. Das würde einen 17-fachen Gewinnfaktor bedeuten und zugrunde liegt eine 5,4prozentige Trefferquote.
  • Beim „Transversale Plein“ werden 3 Ziffern gewählt, die auf dem Spielfeld nebeneinander liegen. Hier legt man die Jetons z.B. auf die Seitenlinie, um eine Reihe, wie 7, 8, 9 zu belegen. Es ergäbe sich ein 11-facher Gewinnfaktor mit 8,1% Trefferchance.
  • „Carré“ heißt, dass ein oder mehrere Jetons in die Mitte von vier Zahlen gelegt werden, also auf einen Kreuzungspunkt. Hier gäbe es bereits eine Trefferchance von 10,8% und einen Gewinnfaktor von 7.
  • Bei der „Transversale simple“ hat der Spieler einen 5-fachen Gewinnfaktor mit 16,2prozentiger Trefferchance und legt seinen Einsatz an den Spielfeldrand zwischen zwei Dreierreihen, so dass sechs Felder bezeichnet werden.
  • Die „Kolonne“ umfasst 12 Zahlen, die in einer Reihe auf dem Spielfeld untereinander angeordnet sind, und für die es jeweils ein freies Kästchen für den Einsatz gibt. Hier würde der doppelte Gewinn ausgezahlt und zugrunde liegt eine 32,4prozentige Trefferchance.
  • Ebenfalls den doppelten Einsatz ausbezahlt bekäme man bei einem gesetzten Dutzend. Damit werden die 12 Zahlen benannt, die sich fortlaufend zu drei Feldern gruppieren und für die es ebenfalls am unteren Rand speziell mit 12P, M oder D bezeichnete Setzfelder gibt.
  • Die anderen größeren Setzfelder eröffnen den Spielern sogenannte „einfache Chancen“. Sie heißen Rouge (rot), Noir (schwarz), Pair (gerade Zahlen), Impair (ungerade Zahlen), Manque (Zahlen von 1-18) und Passe (19-36). Hier würde von der Bank der einfache Einsatz ausbezahlt und die Trefferchance steigt auf 48,6%.

Neben diesen Setzvarianten gibt es noch die Möglichkeit, eigene Kombinationen zu wählen und z.B. benachbarte Zahlen auf dem Roulette-Teller auszusuchen, die man Annoncen nennt. So spielt man z.B. eine „Große Serie“, die nahezu die Zahlen der gesamten oberen Hälfte des Drehkessels abdeckt usw. Hier gibt es wiederum sechs Subvarianten neben der „Großen Serie“ die „Kleine Serie“, das „Zero-Spiel“, das „Spiel 7/9, „Orphelins à Cheval“ und „Orphelins en Plein“. Diese bezeichnen jeweils eine bestimmte Zahlenreihe oder Reihenkombination auf dem Drehkessel.

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Landet die Kugel auf der „Null“, verliert ein Spieler, der auf die „einfachen Chancen“ gesetzt hat nur die Hälfte, alle anderen verlieren alles, außer man hat auf Zero (Null) gesetzt. Dies nennt man „en prison bei Zero“.
Diese Regel gilt z.B. bei einigen Varianten des Roulette nicht, z.B. beim American Roulette. Vor Spielbeginn ist es angeraten, sich mit den besonderen Regeln der Roulettevarianten vertraut zu machen, die American Roulette, Roulette im Kleinen Spiel und Roulette am Automaten heißen.

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